Wenn Gott nein sagt
In Apostelgeschichte 16,6-10 wird dreimal von ziemlich merkwürdigen Sachen berichtet. Der Heilige Geist verhindert, dass in einer Provinz gepredigt wird. Kurze Zeit später verbietet Jesu Geist, dass Paulus und Timotheus in eine andere Provinz kommen und zum Schluss spricht ein mazedonischer Mann im Traum zu Paulus. Das klingt zugegebenermaßen echt abgefahren und ist auch von meiner Lebenswelt schon etwas weiter weg.
Ich könnte nicht sagen, dass Gott in Träumen zu mir spricht. Ich könnte auch nicht sagen, dass Gott mir schon ganz persönlich Dinge verboten hat. Oder sich irgendwo in den Weg gestellt hat, grade auch, wenn es um so gute Sachen wie Predigen oder andere Dinge für ihn geht.
Was zeigt mir der Abschnitt dann aber?
- Gott spricht nicht immer positiv. Er nickt nicht alles ab, was wir gut finden und wo wir meinen, dass fetter Segen drauf liegt. Auch eben nicht mal alle Sachen, die wir für ihn tun.
- Gott weiß über alles Bescheid und er hat deshalb Gründe für sein Handeln. Gründe mich warten zu lassen. Gründe ne Tür in meinem Leben zuzumachen.
- Gott spricht nicht immer auf die gleiche Weise. Er spricht durch seinen Geist zu uns und durch Menschen. Vielleicht sogar aber durch Lebensumstände.
Und ich frage mich, welche Umstände das in meinem Alltag sind? Oder wer die Menschen in meinem Alltag sind, die so sind wie der mazedonische Mann? Seh ich sie noch? Wer in meinem Umfeld braucht Hilfe, braucht das Evangelium oder braucht ne Ermutigung? Ich hoffe, dass ich Augen für Menschen habe, um zu sehen, wohin Gott mich schickt.
Bete dafür im ALLTAG zu sehen, wozu Gott „Ja“ sagt.